Britta Meier

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Kurzbiografie
1965 in Gelsenkirchen geboren.
1985-89 Studium (Kunstgeschichte/Germanistik) an der Ruhr- Universität
Bochum, Malerei und Grafik im Musischen Zentrum der RUB bei Hans-Jürgen-
Schlieker.
1989 Lehramtsstudium (Kunst/Deutsch) an der Universität GH Essen.
Ab 1993 Bühnenbild- und Kostümassistenzen am Schauspielhaus Bochum,
Deutsche Oper am Rhein, Düsseldorf, Staatstheater Stuttgart, Theater
Oberhausen, Festassistenz am Schauspiel Essen (hier auch eigene
Ausstattung).
2000-2002 Referendariat, im Anschluss Lehrtätigkeit.
2012-2015 Mitarbeit bei der „Galerie im Alsenwohnzimmer“, Bochum.
Seit 2019 Performancegruppe 7Ups
Einzel- und Gruppenausstellungen seit 1994

 

Malerei, Grafik, szenisches Environment, Performance, Bildhauerei
Genreübergreifend lassen sich in den Arbeiten charakteristische Linien erkennen.
Die jeweils aktuellen Beschäftigungen mit Themen werfen immer wieder neu Fragen nach
der adäquaten ästhetischen Umsetzung auf. Die Wahl der Mittel, des Genres, die konkrete
Umsetzung resultiert aus meiner Auseinandersetzung mit den Bedingungen des jeweiligen
Themas. So verlangten beispielsweise die Aurelia Steiner-Texte von Marguerite Duras nach
einer akustisch-räumlichen Umsetzung (szenisches Environment) des ambivalent
schwebenden Erinnerungsraumes. Die Auseinandersetzung mit bildgebenden Verfahren
führte zu einem malerisch-grafischen Rahmen für die eigene ästhetische „Intro-Spektion“.
Das Dokumentarische zeigt sich in frühen Arbeiten wie in der „Seilfahrt“, in der die düstere
Atmosphäre Seilfahrtviertels mit abbruchreifen Industriehallen und Schrottplätzen kurz vor
dem Abriss in einer Lithografie-Serie eingefangen wurde, aber auch in der Serie „kreative
Keimzellen“, in welcher der Wachstumsprozess von Pflanzen, ausgehend von den
Keimlingen (kleine Formate) bis hin zu größeren, dichter bewachsenen, teilweise auch
blühenden Pflanzenstücken dokumentiert wird. Fortgeführt wird der Themenbereich in der
Bildreihe zu den „Essplosionen“, entstanden durch die direkte Erfahrung vor Ort im
Gemeinschaftsgarten.
Das Arbeiten in Serie ist ein weiterer Strang. Im Fall der „Intro/Spektions“-Arbeiten stiftet
das Konzept der Serie den Beobachtungsrahmen für das eigene bildgebende Verfahren , bei
den „Momentaufnahmen“ reflektiert das Serielle das Verhältnis vom einzelnen Moment
zum Ganzen, dem musikalischen Kontinuum. Auch in den Naturstücken zeigt sich durch das
Additive der Naturfragmente in der Anordnung jedoch wieder die Idee Naturkontinuum. Auf
diese Weise entstehen spannungsreiche Beziehungen zwischen den Arbeiten.

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