Hanne Horn

Telefon: 0211 335098
Mobil: 0151 55202810

 

hanne.horn@hhu.de
www.hanne-horn.de

geboren in Düsseldorf
Handwerkliche Ausbildung in den Sechzigern
Mitarbeit in Presse- und Werbestudios

seit 1980
bildende künstlerische Tätigkeit

seit 1971
Fotografin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

1994 - 1997
Dozentin für Fotokurse an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

seit 2005-2013
Webdesignerin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf


Mitglied
BBK Düsseldorf, Vorstand, Stellvertreterin von 2008 bis 2018
Verein der Düsseldorfer Künstler, vddk1844 e.V

GEDOK A 46 e.V. Düsseldorf 2002 bis 2010 Vorstand, 2008- 2010,
1. Vorsitzende

Düsseldorfer Künstlerinnen
Düsseldorfer Künstler e.V.

VG-Bildkunst
seit 2000 Künstlerkarte der Stadt Düsseldorf


Kunstpreis und Auszeichnungen
2012- Finalistin, Galerie im Forum, Leverkusen
2016- Finalistin Europäischer Künstlerwettbewerb
2016- Sonderpreis der Europa-Union Leverkusen
2018- Ehrenpreis BBK Düsseldorf

Regelmäßige Beteiligung an Gruppenausstellungen
und zahlreichen Einzelausstellungen im in- und Ausland.

Arbeit als Jurorin, Kuratorin und Fachbeirätin


Publikationen in Büchern und Zeitschriften
Meine Ausgangsposition ist die klassische analoge schwarz/weiß sowie die digitale Fotografie. Auf Holz, Leinwänden und Stühlen trage ich meine Fotografien auf, bearbeite die Bildträger mit Papier, Stoff, Farben und Erde. Strukturen der Stoffe, Farben, der Erde schimmern durch die Fotografie durch. Ich entnehme Material aus dem häuslichen und industriellen Bereich. Die Arbeiten/Fotos werden aufgetragen, transferiert, ausgewaschen, es findet ein Lösungsprozess statt, es wird fixiert und versiegelt, gefaltet und zusammengelegt.

Der Mensch steht im Mittelpunkt. Man sieht Gegensätzliches, fremde Kulturen, verbrauchte Gesichter, Gesunde und Kranke, nimmt Verletzbarkeit wahr und sieht Lebensspuren. Die Materialien, die ausgewählten Überschriften der verarbeiteten Zeitungen, Risse und Kanten am Trägermaterial unterstreichen den Eindruck und die Aussage meiner Arbeiten.


Die Fotografie hält eine Zeit (die Welt) fest, in der wir gelebt  haben, in die wir aber niemals wieder zurückkehren werden. Hanne Horn geht noch einen Schritt weiter. Sie verbleibt nicht (nur) in der Fotografie und damit in der technischen Lösung, sondern steigert den Grad des Surrealen durch Interventionen, durch die Art der Präsentation. Farben, Muster, Materialien werden mit der Fotografie zusammengeführt – erst die Gesamtheit aller Elemente (und Mittel) ergeben dann das Bild. So sind die Protagonisten, die Porträtierten und Inszenierten, die zufällig getroffenen und die bewusst angesprochenen Menschen sowohl Motiv, förmlich Bildgegenstand genannt, als auch Materie, Mittel, Material, vulgo Teil eines Ganzen. All das Hinzugefügte, die nahezu verdunstete, nur als Pigmentnebel sichtbare Farbe, das schrundige, kunstferne Trägermaterial, und auch die zarten, zagenden Muster aus Buchstabenreihen, Tapetenstücken oder Stoffen, all das verleiht dem Ganzen ein Mehr an Geheimnis, stellt ihm Sinnlichkeit und Haptik anheim, befördert die Fotokunst aus ihrem realistischen Korsett – “in die befreite Kunst.“

Stefan Skowron, Kunstkritiker u. Publizist, Aachen
“Susan Sonntag"

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