Elisabeth Buchloh

Uhlandstraße 44
40237 Düsseldorf

Telefon: 0211-671541
Mobil: 0173 52 73 77 1

Ausbildung

Akademie Salzburg
Prof. Szymanski
Prof. Dequell
Prof. Zenzmaier

Preis des Landes Salzburg 1979


Mein Bestreben

Das Leichte mit dem Schweren in Einklang bringen.
Flüchtige Bewegungen darstellen.
Erfassung und geistige Durchdringung des Themas.
Fläche und Masse im Raum gestalten.


Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen (Auswahl)
1987
Rathaus Welwer-Soest
1988
"Kunstort" im Kunstpalast Düsseldorf
1996
Schloß Neersen
2000
Biennale Kleinplastik Hilden
2001
Galerie 20 "Zeichnungen"
2002
Galerie Randolff Düsseldorf
2002
Gea Bochum "Skulpturen und Zeichnungen"
2002
Biennale Kleinplastik Hilden
2002
Elisabeth Buchloh in der Galerie 20



EMANZIPATION
Die Diskussion über die Emanzipation hat inzwischen das allgemeine Bewußtsein der Frauen wie auch der Männer erreicht. Dennoch lösen viele Frauen sich nur schwer von überlieferten gesellschaftlichen Zwängen. Plastiken aus der Serie "Emanzipation", die nur aus weiblichen Attributen bestehen und weder Kopf noch Gliedmaßen haben, symbolisieren weibliche Tugenden, die von Männern gemacht sind und keineswegs etwas mit Weiblichkeit zu tun haben. Sie alle lassen vermuten, dass man(n) sich nur partiell von falschen Wertvorstellungen trennt. Wie komplex es für Frauen ist, sich nicht korrumpieren zu lassen von männlichen Machtpositionen, die in der Menschheitsgeschichte stets für Krieg und Unterdrückung gesorgt haben, zeigen die "Paar-Plastiken", die auch in ihrer Schutzfunktion immer die Macht verkörpern. Sicher haben die Frauen im Kampf um die Gleichberechtigung ihre Position gefestigt. Das ist in einigen Arbeiten mit selbstbewußterer Interpretation auszumachen. Hier ist eine erstrebenswerte, weibliche Atmosphäre entwickelt, die die Befreiung aus dem Zustand der hemmenden Abhängigkeiten und Vorurteile schon vollzogen hat und "Souveränität" signalisiert. Frauen waren schon immer Initiatorinnen stiller Revolutionen und nahmen zu Zeiten des Matriarchats bevorzugte Stellungen ein.

Zum Thema "EMANZIPATION" habe ich eine Sandstein-, zwei Marmor- und 11 Bronze-Plastiken erarbeitet.



AGGRESSION
Die Sehnsucht des Menschen nach einer besseren Welt, nach einem Idealzustand auf der Erde, gehört zum Grundbestand des menschlichen Denkens. Den um das Allgemeinwohl besorgten Menschen gibt es aber allenfalls als Ausnahme. Gegen diese negative Einstellung die Ansprüche der Ethik zu stellen, ist ziemlich hoffnungslos und führt nur zu nicht offen gezeigten habituellen Haltungen. Das "Menetekel", die Schrift an der Wand, wird stets nur als Botschaft gelesen, die anderen gilt. Die Gewöhnung an Schreckensmeldungen über verheerende Kriege und ökologische Desaster, zeitigt eine Aggressivität, die sich hinter loyaler Gesinnung verbirgt.
Die "Insekten", "Fabelwesen" und "Mutationen" lassen ein affektbedingtes Angriffsverhalten erkennen als Reaktion auf die rücksichtslose und aggressive Ausbeutung der Natur, die alle Lebewesen den Preis des bedenklichen Fortschritts zahlen lässt.

Die Serie "AGGRESSION" umfasst 12 Arbeiten in Bronze